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Mai   zfbf 2005

Ein Ansatz zur Erklärung der Kundenbindung auf Basis der Theorie des geplanten Verhaltens
von Christine Braunstein, Frank Huber und Andreas Herrmann
Obgleich das Konstrukt Kundenzufriedenheit in Wissenschaft und Praxis große Aufmerksamkeit erfährt, zeigen zahlreiche Studien, dass kein einfacher, linearer Zusammenhang zwischen dieser Größe und der Kundenbindung bzw. dem Unternehmenserfolg besteht. Die neuere Einstellungs-und Handlungsforschung liefert latente Variablen, wie die soziale Norm oder die wahrgenommene Handlungskontrolle, die sich in klassische Zufriedenheits-Bindungs-Modelle integrieren lassen. Aus einer empirischen Untersuchung, die auf Daten aus der Filmtheaterbranche und einer kausalanalytischen Auswertung basiert, geht die beachtliche Erklärungskraft dieser Größen hervor. Hieraus ergeben sich ganz konkrete Hinweise für die Gestaltung des Marketing-Mix insbesondere im Hinblick auf die gezielte Bearbeitung des sozialen Umfelds des Kunden.
S. 187

Analyse der Mehrjahresentwicklung der Effizienz von Sparkassen unter Einsatz der Data Envelopment Analysis und des Malmquist-Index
von Thomas Padberg und Thomas Werner
In dieser Untersuchung wird unter Einsatz der Data Envelopment Analysis (DEA) und des Malmquist-Index die Mehrjahresentwicklung der Effizienz der Sparkassen analysiert. Durch eine Verbesserung der Modellierung gegenüber früheren Untersuchungen werden Ausreißerwerte, die beim Einsatz von nicht-parametrischen Verfahren das Ergebnis verfälschen können,
eliminiert. Im Zeitraum von 1995 bis 1999 hat sich im Sparkassensektor eine technologische Veränderung von +2,3% ergeben, während sich die durchschnittliche Gesamteffizienz der Sparkassen im gleichen Zeitraum von 82,2% auf 81,2% reduzierte. Die technologische Verbesserung konnte im Durchschnitt von den Sparkassen somit nicht vollständig umgesetzt werden.
S. 214

Wird die Ad-hoc-Publizität korrekt umgesetzt? Eine empirische Analyse unter Einbezug von Unternehmen des Neuen Markts
von André Güttler
Im Rahmen einer Ereignisstudie am deutschen Kapitalmarkt wird untersucht, ob Ad-hoc-Mitteilungen korrekt eingesetzt werden. Die Ergebnisse belegen, daß Nemax-50-Unternehmen die Veröffentlichung potentiell positiver Meldungsinhalte bevorzugen und die Bekanntmachung negativer Mitteilungen verzögern. Außerdem veröffentlichen Nemax-50-Werte in positiven Marktphasen
besonders viele Mitteilungen und einen besonders hohen Anteil an positiven Meldungsinhalten, um von der positiven Stimmung der Marktteilnehmer zu profitieren. Dax-30-Werte verhalten sich dagegen regelgerecht. Die Befunde belegen die Notwendigkeit einer stärkeren Überwachung des Veröffentlichungsverhaltens der Emittenten, die in 2002 am Neuen Markt gelistet waren.
S. 237

Determinanten der Unternehmenswechselbereitschaft in der Internetökonomie – eine empirische Analyse zum Fluktuationsphänomen bei Internet Start-up Unternehmen
von Bernd W. Wirtz und Patrick Vogt
In den Jahren von 1997 bis 2000 wurden enorme ökonomische Chancen mit der Internetökonomie verbunden. Eine Vielzahl
von Unternehmen wurde in diesem Bereich neu gegründet. Zahlreiche Arbeitnehmer sahen eine Chance, sich in diesem Unternehmen schneller beruflich zu entwickeln. Ungefähr zur Mitte des Jahres 2000 kam es jedoch nach ersten Konkursen von Start-up Unternehmen zu einer grundlegenden Neubewertung der Unternehmen in der Internetökonomie. Auch viele Arbeitnehmer von Internet Start-up Unternehmen sahen ihre Erwartungen an ihre Arbeitgeber zunehmend unerfüllt. Hieraus resultierten
massive Abwanderungsbewegungen. Von einer detaillierten Analyse der diesem Phänomen zugrundeliegenden Determinanten
der Wechselbereitschaft sind daher Hinweise für die Entwicklung von Strategien zur Bindung von Mitarbeitern in Start-up Unternehmen zu erwarten. Daher thematisiert dieser Artikel ausgehend von den Forschungsergebnissen zu Fluktuationsdeterminanten in der traditionellen Literatur sowie von den veränderten Rahmenbedingungen der Internetökonomie die Wirkung der Determinanten der Wechselbereitschaft in der Internetökonomie sowie deren empirische Validierung.
S. 260

Vielmeyer, Uwe
Risikoorientierte Unternehmenspublizität,
Theorie und Empirie
M. Dobler S. 277

Stahl, Heinz K./Hinterhuber,
Hans H. (Hrsg.)

Erfolgreich im Schatten der Großen
H. J. Drumm S. 279

 
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