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März   zfbf 2005

Reverse-Pricing-Verfahren und deren Möglichkeiten zur Messung von individuellen Suchkosten und Zahlungsbereitschaften
von Martin Spann, Bernd Skiera und Björn Schäfers
In einem Inbound Call-Center muss die Anzahl der eingesetzten Agenten im Zeitablauf dem zeitlich schwankenden Anrufaufkommen angepasst werden. In der Praxis werden vielfach einzelne Halbstundenintervalle isoliert betrachtet, und man ermittelt eine solche Anzahl von Agenten, bei der die Wartezeit der Anrufer auf einen Agenten gerade unter einer vorgegebenen Schranke bleibt. In diesem Aufsatz wird dagegen die Frage nach einer gewinnmaximierenden Allokation der Agenten zum Beispiel über eine ganze Woche gestellt. Dabei zeigt sich, dass neben der Anzahl eingesetzter Agenten auch die Anzahl angebotener Wartepositionen eine wichtige Entscheidungsvariable ist und dass eine gewinnmaximierende Agentenallokation auch die Art der verwendeten Servicerufnummer berücksichtigen muss.
S. 107

Informationserkennung und -kauf: Eine experimentelle Untersuchung
von Carlo Kraemer und Markus Nöth
Das Erkennen von informationsbasierten Handlungen und die Entscheidung, ob zusätzliche kostenpflichtige Informationen erworben werden sollten, sind die Grundlage für die meisten Informationsverarbeitungsprozesse. In diesem Experiment zeigt sich, dass die Versuchsteilnehmer zum Erkennen der informationsbasierten Handlungen eingeschränkt in der Lage sind, was vor allem an heterogenem Kaufverhalten der Experimentteilnehmer liegt. Das Kaufverhalten kann durch ein Fehlermodell besser als durch die rationale Benchmark erklärt werden. Die zusätzlichen Informationskäufe wirken sich nicht wohlfahrtserhöhend aus.
S. 129

Vollausschüttung und DCF-Bewertung?:
Anmerkungen zum Beitrag von Nippel/Streitferdt zfbf 2003
von Bernhard Schwetzler
S. 155

Unternehmensbewertung bei Teilausschüttung –
Erwiderung zur Stellungnahme von Bernhard Schwetzler
von Peter Nippel und Felix Streitferdt
S. 163

Kapitalmarktfinanzierung und Transparenz für mittelständische (nicht-geratete) Unternehmen
von Michael Mendel
Der Kapitalmarkt als attraktive Finanzierungsquelle und -option für den Mittelstand hat deutlich an Gewicht gewonnen. Unternehmensrisiken werden verstärkt am Kapitalmarkt platziert, und die in Deutschland historisch gewachsene klassische Bankfinanzierung wird zunehmend durch Kapitalmarktprodukte ergänzt. Diese Entwicklung erfordert von mittelständischen Unternehmen ein erhöhtes Maß an Transparenz, damit der Investor wie die Bank ein plausibles Bild von den betriebswirtschaftlichen und strategischen Erfolgsfaktoren gewinnen können. Die Zugangsmöglichkeiten zum deutschen Kapitalmarkt ohne die Bonitätseinstufung einer renommierten Rating-Agentur sind noch begrenzt, aber sie haben sich bereits deutlich erweitert. Dafür gibt es anschauliche Beispiele. Kapitalmarktprodukte werden allerdings nicht den klassischen, flexiblen Bankkredit in seiner Bedeutung ersetzen. Die Herausforderung besteht darin, Finanzierungslösungen in Form einer intelligenten Kombination von Bank- und Kapitalmarktprodukten zu gestalten.
S. 172

Risikotransferinstrumente und Unternehmensfinanzierung
von Bernd Rudolph
Gegenstand des Beitrags sind die Grundidee und wichtige Prinzipien, die bei der Schaffung und Emission der neuen kapitalmarktorientierten Risikotransferinstrumente, wie zum Beispiel den Collateralized Loan Obligations (CLO), von Bedeutung sind. Da ein Risikotransfer für den Originator, der einen Teil seiner Aktiva aus dem Unternehmen ausgliedert und am Kapitalmarkt refinanziert, möglichst einen Mehrwert erbringen soll, werden verschiedene Techniken eingesetzt, um einen möglichst hohen Emissionserlös am Kapitalmarkt zu erreichen. Die verwendeten Techniken lassen sich als Instrumente zur Überwindung von Unvollkommenheiten und Unvollständigkeiten des Kapitalmarktes interpretieren.
S. 176

Nardmann, Hendrik
Die Segmentberichterstattung
B. Hacker
S. 182

 
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