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Mai   zfbf 2001

Auswirkungen des Orderbuchprivilegs an einer experimentellen Aktienbörse
von Wolfgang Gerke, Horst Bienert und Christine Syha
Die Auswirkungen privilegierten Orderbucheinblicks werden im fortlaufenden Handel an einer experimentellen Computerbörse untersucht. Jeweils ein Orderbuchinsider erhält exklusiven Einblick in das Limitorderbuch, während die anderen Marktteilnehmer von jeder Orderbuchinformation ausgeschlossen werden. Der Orderbuchinsider nutzt seine Information vor allem dazu, Transaktionen überwiegend durch die Annahme bestehender Orders auszuführen. Die Volatilität und die Geld-Brief-Spanne der Märkte mit Orderbuchprivileg entsprechen eher den niedrigeren Werten eines Marktes mit offenem Orderbuch als denen eines Marktes mit geschlossenem Orderbuch, was auch auf ein verändertes Verhalten der Nichtprivilegierten zurückgeführt wird. Entgegen den Erwartungen profitieren die Orderbuchinsider nicht von ihrem Privileg.
S. 188

Investitionssteuerung, Motivation und Periodenerfolgsrechnung bei ungleichen Zeitpräferenzen
von Robert M. Gillenkirch und Matthias M. Schabel
Dieser Beitrag untersucht die Bedeutung der Periodenerfolgsrechnung bei der Investitionssteuerung über Erfolgsbeteiligungen. Im Rahmen eines einfachen mehrperiodigen Prinzipal-Agenten-Modells soll der Agent Anstrengungen unternehmen, um Zugang zu Investitionsprojekten zu erhalten, und er soll über die Realisation der Projekte entscheiden. Der Agent diskontiert zukünftige Cash Flows mit einem höheren Zinssatz als der Prinzipal. Der Prinzipal gestaltet eine lineare Erfolgsbeteiligung, wobei als Erfolgsmaß zunächst Cash Flows, daraufhin Residualgewinne betrachtet werden. Zwei Kriterien der Anreizgestaltung, Goal Congruence und Anreizkompatibilität, werden analysiert. Es wird gezeigt, welche Anreizwirkungen beide Kriterien implizieren, und inwiefern eine Beteiligung an Residualgewinnen gegenüber einer Cash Flow-Beteiligung zu besseren Lösungen des Steuerungsproblems des Prinzipals führt. 
S. 216

Interkulturelle Kompetenz als neuartige Anforderung an Entsandte: Status quo und Perspektiven der Forschung
von Stefan Müller und Katja Gelbrich
Im Zuge der Globalisierung entsenden immer mehr Unternehmen Mitarbeiter ins Ausland. Da dies mit erheblichen Kosten verbunden ist, gilt es, solche Expatriates auszuwählen, die in ausländischen Märkten angemessen und effektiv handeln. Die Autoren stellen dar, wie sich das Forschungsfeld "interkulturelle Kompetenz" entwickelt hat: von deskriptiven über partielle Ansätze bis hin zum integrativen Modell interkultureller Kommunikationskompetenz. Letzteres weist jedoch eine Reihe von Schwachstellen auf. Ausgehend davon zeigen die Autoren Entwicklungsperspektiven der Forschung zu interkultureller Kompetenz auf. Nicht zuletzt gilt es, den bislang nur postulierten Einfluss interkultureller Kompetenz auf den Auslandserfolg von Expatriates empirisch nachzuweisen.
S. 246

Unternehmensbewertung und Finanzierungsstrategie - Kritische Anmerkungen zum Beitrag von Thomas Schildbach im Heft 12/2000 der zfbf
von Jochen Drukarczyk und Andreas Schüler
S. 273

Über einige Probleme mit DCF-Verfahren - Kritische Anmerkungen zum Beitrag von Thomas Schildbach im Heft 12/2000 der zfbf
von Sven Husmann, Lutz Kruschwitz und Andreas Löffler
S. 277

Ein neues DCF-Verfahren zur Unternehmensbewertung? Kritische Anmerkungen zum Beitrag von Thomas Schildbach im Heft 12/2000 der zfbf
von Martin Wallmeier
S. 283

Stellungnahme zu den kritischen Anmerkungen zu meinem Beitrag im Heft 12/2000 der zfbf von Jochen Drukarczyk und Andreas Schüler, von Sven Husmann, Lutz Kruschwitz und Andreas Löffler sowie von Martin Wallmeier
von Thomas Schildbach
S. 289

Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Hauschildt zum 65. Geburtstag
von Hans Georg Gemünden
S. 290

Kundenprofitabilitätsrechnung in Dienstleistungsgeschäften - Konzeption und Umsetzung am Beispiel des Car Rental Business
von Thomas M. Fischer und Tim von der Decken
Die Kundenprofitabilitätsrechnung (KPR) ist eine Analysemethode, mit der Unternehmen aus verschiedenen Branchen wirkungsvoll die Produkt- und Spartenerfolgsrechnungen ergänzen können. In diesem Beitrag wird zunächst ein allgemeines Grundmodell der statischen KPR entwickelt und kritisch diskutiert. Anhand eines Praxisfalls aus dem Autovermietgeschäft werden die strategischen und operativen Anwendungsmöglichkeiten erläutert. In einer Erweiterung wird anschließend eine dynamische KPR konzipiert. 
S. 294

Bühler, Wolfgang/Siegert, Theo (Hrsg.)
Unternehmenssteuerung und Anreizsysteme

D. Pfaff/A. H. Kunz/T. Pfeiffer
S. 324

Hauschildt, Jürgen/Leker, Jens (Hrsg.) Krisendiagnose durch Bilanzanalyse, 2. Aufl.
H.-J. Kirsch
S. 328

Huber, Frank
Spieltheorie und Marketing
S. Roth
S. 330

Lukarsch, Michael
Marktwertorientierte Überwachung der Unternehmensplanung durch den Aufsichtsrat
M. R. Theisen
S. 332

Steinle, Claus/Eggers, Bernd/Thiem, Henning/Vogel, Bernd (Hrsg.)
Vitalisierung. Das Management der neuen Lebendigkeit T. Hess/O. Wohlgemuth
S. 334

 

 
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