Anmerkung Eine wissenschaftsethische Anmerkung zum Beitrag „Beeinträchtigen Beratungsleistungen die Urteilsfreiheit des Abschlussprüfers? Zum Einfluss von Beratungshonoraren auf diskretionäre Periodenabgrenzungen“ (erschienen in der zfbf, 63. Jg. (2011), S. 310-343) Hansrudi Lenz S. 262 - 270
Erwiderung Erwiderung auf Hansrudi Lenz: Eine wissenschaftsethische Anmerkung zum Beitrag „Beeinträchtigen Beratungsleistungen die Urteilsfreiheit des Abschlussprüfers? Zum Einfluss von Beratungshonoraren auf diskretionäre Periodenabgrenzungen“Reiner Quick / Matthias Sattler Zunächst danken wir Herrn Lenz für seine Initiative zum wissenschaftsethischen Publikationsverhalten. Der Deutsche Hochschulverband (DHV) fordert die Fachgesellschaften und die Fakultätentage dazu auf, „fachspezifische Richtlinien zum wissenschaftlichen Publikationsverhalten … zu entwickeln“. Wir teilen die Auffassung von Herrn Lenz, dass auch in der Betriebswirtschaftslehre eine umfassende diesbezügliche Diskussion stattfinden sollte. Gleichwohl ist eine Diskussion durch den Austausch von Meinungen gekennzeichnet und nur dann sinnvoll, sofern nicht bereits ein einheitlicher Standpunkt beziehungsweise einheitliche Gepflogenheiten herausgebildet wurden. Diese Prämisse zu Grunde legend, kommen wir der Aufforderung zum Diskurs gerne nach. Wir möchten durch unsere nachstehenden Ausführungen zu einer aus unserer Sicht noch nicht abgeschlossenen Meinungsbildung in der Betriebswirtschaftslehre beitragen. S. 271 - 279
Tarifwahl-Anomalien Tarifwahl-Anomalien bei optionalen Mobilfunktarifen –
Eine Analyse der Ursachen von Flatrate-Präferenz und Flatrate-Bias Sven Heidenreich / Katrin Talke Wissen und der Umgang mit Wissen sind bedeutende Themen für Akteure auf individueller, organisationaler und gesamtgesellschaftlicher Ebene. Zunehmend rückt zudem ein Fehlen von Wissen, ein Nichtwissen in den Fokus diverser vor allem konzeptioneller Arbeiten. Dabei fehlen empirische Erhebungen, die die Konsequenzen eines Umgangs mit der Differenz von Wissen und Nichtwissen untersuchen. Der vorliegende Beitrag analysiert an diese Diskussion anschließend auf der Basis von empirischen Daten, ob wissensintensive Dienstleister eine realistische Einschätzung ihres Wissens und ihres Nichtwissens haben und damit auch die Grenzen ihres Wissens beziehungsweise ihre Wissenslücken kennen oder ob sie ihr eigenes Wissen überschätzen und ihr Nichtwissen unterschätzen. Mittels eines universellen Strukturgleichungsmodells wird herausgearbeitet, von welchen Faktoren diese Einschätzungen abhängen. S. 280 - 307
Unternehmensberater Die Einschätzung der Differenz von Wissen und Nichtwissen bei Unternehmensberatern – Ergebnisse eines universellen Strukturgleichungsmodells Daniel Dorniok Wissen und der Umgang mit Wissen sind bedeutende Themen für Akteure auf individueller, organisationaler und gesamtgesellschaftlicher Ebene. Zunehmend rückt zudem ein Fehlen von Wissen, ein Nichtwissen in den Fokus diverser vor allem konzeptioneller Arbeiten. Dabei fehlen empirische Erhebungen, die die Konsequenzen eines Umgangs mit der Differenz von Wissen und Nichtwissen untersuchen. Der vorliegende Beitrag analysiert an diese Diskussion anschließend auf der Basis von empirischen Daten, ob wissensintensive Dienstleister eine realistische Einschätzung ihres Wissens und ihres Nichtwissens haben und damit auch die Grenzen ihres Wissens beziehungsweise ihre Wissenslücken kennen oder ob sie ihr eigenes Wissen überschätzen und ihr Nichtwissen unterschätzen. Mittels eines universellen Strukturgleichungsmodells wird herausgearbeitet, von welchen Faktoren diese Einschätzungen abhängen. S. 308 - 340
Kontaktstudium Zur geringen Nutzung von E-Government-Diensten durch Bürger – Eine empirische Untersuchung und Ableitung von Handlungsempfehlungen für die Verwaltungspraxis Isabella Nolte / Silke Boenigk / Kathrin Bösener Der Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien macht auch vor der öffentlichen Verwaltung nicht halt. Im Rahmen des E-Government haben sich öffentliche Verwaltungen bislang verstärkt auf die Verfügbarkeit von elektronischen Dienstleistungen konzentriert, geringe Beachtung findet hingegen die Nutzung dieser Dienste. Der vorliegende Beitrag adressiert diesen Mangel und versucht anhand einer Befragung von 323 Bürgern zu klären, weshalb die Nutzung von E-Government-Diensten in Deutschland so gering ist. Zentrale Ergebnisse sind, dass Faktoren wie Nützlichkeit, Kompatibilität, Infrastruktur & Kenntnisse sowie die Nutzungsabsicht einen wesentlichen Einfluss auf die tatsächliche Nutzung von E-Government-Diensten haben. S. 341 - 360